Home






11. HEF

Flyer pdf Datei
Flyer pdf Datei

Lernlust statt Schulfrust - wie gelingt das an unseren Schulen?

 

Was braucht es, damit Lernen begeistert? Wie entwickeln wir unsere Schulen für die Herausforderungen der Zukunft?

 

Mit diesen Fragen beschäftigte sich das 11. Elternforum am 7. November 2015 in der Freiherr-vom-Stein-Schule in Frankfurt unter der Schirrmherrschaft des Kultusministers Prof. Dr. Alexander Lorz. 

Die Freiherr-vom-Stein-Schule ist ein traditionsreiches Frankfurter Gymnasium, mit einer schülerorientierten Unterrichtsmethodik. 

 

 

Reiner Pilz, Vorsitzender LEB
Luca Manns LSV
Reiner Pilz, Vorsitzender LEB
Luca Manns LSV

Der Vorsitzende des Landeselternbeirats, Reiner Pilz eröffnete die Veranstaltung und entschuldigte die Abwesenheit der politischen Gäste, Prof. Dr. Lorz und Sarah Sorge.  

 

Das Elternforum moderierte Luca Manns von der Landesschülervertretung. 

Das Elternforum wurde in Zusammenarbeit mit der Initiative "Schule im Aufbruch" organisiert. Besonderen Dank hierfür an Katja Knoch, Cordula Nentwig, Heli Europaeus, Andreas Rech und Albert Meyer. 

 

Rund 150 Eltern, Schüler, Lehrkräfte und Interessierte erlebten zwei fachlich interessante und visionäre Vorträge sowie zahlreiche anwendungsorientierte Praxisforen verschiedener Bildungsexperteninnen und –pioniere aus Deutschland und Finnland. 

 

Wir haben viele positive und begeisterte Rückmeldungen erhalten, dafür herzlichen Dank! Wir wünschen Ihnen, dass Sie viele neue und wertvolle Impulse mitnehmen konnten. Wenn Ihnen noch Fragen eingefallen sind oder Sie sich unsicher fühlen, in welcher Art und Weise Sie mit den erhaltenen Anregungen in Ihrem Wirkungskreis aktiv werden können, kontaktieren Sie uns. Gerne werden wir versuchen zu helfen oder geeignete Netzwerk-Partner zu finden.  

 

Auf der Seite von Schule im Aufbruch können Sie herausfinden, ob es eine Regionalgruppe in Ihrer Nähe gibt. Gern kommt eine Person von Schule im Aufbruch auf Wunsch in Ihre Schule und präsentiert die Grundidee zu „Lernlust statt Schulfrust“ im Rahmen eines Elternabends oder einer Lehrerkonferenz.

Einen großen Beitrag für unsere Lernlandschaft können Sie leisten, indem Sie in Ihrem Umfeld mit den Lehrkräften Ihrer Kinder in ein konstruktives Gespräch kommen und die Ideen und Inspiration, die Sie mitgenommen haben, weitergeben. Am wirkungsvollsten funktioniert das in Verbindung mit einem Engagement im Elternbeirat oder der Schulkonferenz Ihrer Schule. 

 

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Mitwirkenden, der Schulleitung und den Schülerinnen und Schülern herzlich bedanken!

 

 


Lernen im 21. Jahrhundert. Wie sich Schulen verändern. 

Ein wichtiger und gut verständlicher Vortrag von Prof. Dr. Anne Sliwka aus Heidelberg, in der sie die Notwendigkeit der Veränderung der Lernkultur erläutert, gefolgt von zwei Workshoprunden. Hier gibt es den Vortrag als pdf-Datei.

 

 


Mut zum Handeln! Was wirklich zählt: Beziehung, Wertschätzung, Verantwortung, Sinn

Nach der Mittagspause waren Margret Rasfeld, Evangelische Schule Berlin Zentrum (ESBZ), Schule im Aufbruch, sowie Schüler der ESBZ die Hauptrednerinnen. Sie berichteten gemeinsam aus dem Schulalltag  und lieferten damit die praktische Umsetzung der von Frau Sliwka thematisierten Empfehlungen für eine „gute Schule/ Lernkultur“.  Hier gibt es den Vortrag als pdf-Datei.

 

 

Dokumentation der Praxisforen: 

Eine Inspiration mit dem Trailer des Films Schools of Trust - Vertrauen ins Lernen. (Link öffnet in YouTube) und ein aktueller Artikel von Gerald Hüther "Viel wichtiger als Wissen ist Erfahrung“ 

 

 

Prof Sliwka

Praxisforum: Lernen im 21 Jahrhundert: Internationale Beispiele aus der Praxis  

mit Prof. Dr. phil. Anne Sliwka, Institut für Bildungswissenschaft Universität Heidelberg, Schul- und Schulsystementwicklung, Lehrerausbildung, Mitgründerin der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik

Mit Blick auf internationale Vorbilder wie Kanada oder Finnland sprach Prof. Dr. Anne Sliwka vom Institut für Bildungswissenschaft der Universität Heidelberg über „Lernen im 21. Jahrhundert - Wie sich Schulen verändern“. Wissenschaftliche Ergebnisse aus der Lernforschung, sich wandelnde Anforderungen und eine steigende Unzufriedenheit in unserem Schulsystem erfordern ein Umdenken im Bereich Lernen und Schule: Fördern und Fordern im eigenen Tempo und an individuellen Maßstäben, Lehrer nicht als Wissensvermittler sondern als Lerncoaches einsetzen und flexible Gruppenbildung in Schulen sind Beispiele dazu.

 

Lernsuppe

Praxisforum: Transformation für die Schule! Und wie? (90 min)

mit Bernd Mumbach, Sonderschulrektor, Schulbegleiter für Schule im Aufbruch, Lehrerfortbildner und Systemaufsteller (auf der Empfehlungsliste der DGfS)

Obwohl Transformation an vielen Orten nötig ist, erscheint dieser Weg oft sehr weit. Transformation ist definiert als ein deutlicher Wandel einer grundlegenden Eigenschaft. Doch eigentlich geht es nur darum, eine Entwicklung zu durchlaufen, bei der man das "normal" Scheinende in Frage stellt, Liebgewordenes zurücklässt und sich traut, ungestellte Fragen zu stellen, die innere Weisheit zulässt und den Mut nährt, neue Pfade zu beschreiten. Doch das klingt so leicht dahergesagt, ist aber sehr schwer, denn oft handelt es sich um Aspekte, die als “gegeben” gelten und sich deswegen nur schwer in Frage stellen lassen; ähnlich wie ein Fisch nicht über das Wasser kommunizieren kann, weil er sich ein Leben ohne Wasser gar nicht denken kann.

In diesem Workshop wurden einige dieser “Gegebenheiten” separat betrachtet, mit ihren stützenden Gedankenkonstrukten und ihren gegenteiligen Erkenntnissen. Ein Summe all dessen, was im Sinne einer Transformation überwunden werden sollte. Indem dies isoliert betrachtet wird, fällt es im womöglich später Prozess leichter auf. Hier finden Sie die Folien zum Praxisforum.

Weitere Informationen: www.auf-die-spruenge.de

 

 

Eric Woitalla Schulleiter

Praxisforum: Individualisierung - Verantwortung - Begeisterung

Erfolgreiche Schulkonzepte als Vorbild für Schul- und Unterrichtsentwicklung: wie können wir von erfolgreichen Ideen lernen und sie innerhalb unseres Schulsystems für die einzelne Schule oder Klassen integrieren? Eric Woitalla, Schulleiter der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden erläutert das Erfolgskonzept seiner Schule.

Die Helene-Lange-Schule ist seit fast 30 Jahren eine IGS mit reformpädagogischem Profil. Wir leben Fördern und Fordern von Kindern ohne Trennung in Leistungsgruppen. Wir sind eine Teamschule, arbeiten viel in Projekten und unter Nutzung außerschulischer Lernorte. Wir fördern selbstständiges Lernen von Anfang an und die Übernahme von Verantwortung für sich selbst und für andere. Wir versuchen, besser zu werden und geben unsere Erfahrungen an andere weiter. Hier gibt es die Präsentation der Schule.

 

 

Modularisierte Oberstufe LSV
Abitur im eigenen Takt
Modularisierte Oberstufe LSV
Abitur im eigenen Takt

Praxisforum: Modulare Oberstufe: wie funktioniert das?

mit Freya Lobedank und Luca Manns, Landesschülervertretung Hessen (LSV)

Selbstgestaltung der Oberstufenkurse durch die Schüler in flexiblen Modulen würde der G8/G9-Diskussion ein Ende setzen. Fächerübergreifendes Projektlernen und eine eigenverantwortliche Gestaltung der letzten beiden Schuljahre wird dadurch möglich.

Hier finden Sie das Konzept der LSV. 

Weitere Praxisbeispiele: 

Neue Oberstufe Berlin

Abitur im eigenen Takt - Baden-Württemberg

 

Heli Europaeus

Praxisforum: Lernen im Aufbruch - Innovative Ideen für gelingende Elternarbeit

mit Heli Europaeus, finnische Bildungsexpertin und Personalberaterin

Welche Stimmung herrscht in Ihrer Schule? Gleicht sie eher einem anstrengenden Hürdenlauf oder spürt man einen starken Teamgeist? Wir prägen unsere Kinder bewusst und unbewusst durch die im Alltag gelebten Werte und Haltungen. Wie lässt sich Schule gemeinsam mit den Eltern gestalten, miteinander, mit dem Blick in die Zukunft und über den Tellerrand? Erfahrungsaustausch und Ideenschmiede mit dem Fokus auf die gelingenden Praxisbeispiele aus dem Schulalltag. Nutzen Sie die Kompetenzen und das Erfahrungspotenzial der Eltern!

Eine Schulgemeinschaft kann so viel mehr sein als nur die Summe seiner Teile. Dies gelingt durch die Förderung des Teamgeistes statt der bloßen Einzelleistung. Die Stimmung im Lehrerzimmer prägt die Stimmung in der ganzen Schule. Am besten lernen es die Kinder, wenn Lehrkräfte und Eltern den Teamgeist vorleben. Werden alle Beteiligte rechtzeitig über relevante Ereignisse informiert? Werden Entscheidungen demokratisch getroffen? Gibt es Raum und ein offenes Ohr für neue Ideen? Hört man auch auf die Wünsche der Schüler? Löst man Konflikte auf Augenhöhe – oder wird nur nach Schuldigen gesucht? Wie werden Bedürfnisse wahrgenommen, nach wessen Maßstab und Werten? 

Jede Schulgemeinschaft verfügt über viel Wissen und Experten – aber wie sieht es aus mit Handlungsmut und Umsetzungswillen? Teilen Sie das Wissen und Ihre wertvollen Erfahrungen und Problemlösungen miteinander? Reden Sie offen und ehrlich miteinander und können Sie auch bei Gelegenheit loben? Werden Projekte evaluiert und die praxisrelevanten Ergebnisse auch anderen mitgeteilt? Kennen Sie die Stärken und Interessen Ihrer Kollegen und der Eltern? Zum Beispiel gibt eine Kompetenzdatenbank einen Überblick, wer welche Kenntnisse, Interessen und Fähigkeiten hat. Dies kann die Planung von Aktivitäten durch berufliche oder private Netzwerke beschleunigen oder erleichtern.

Die Schüler wünschen echte, lebensnahe Aufgaben. Von selbst ausgesuchter Verantwortung für eine außerschulische Aufgabe in der eigenen Gemeinde, wie z.B. Vorlesen im lokalen Altersheim für 1,5 Stunden in der Woche für 3 Monaten profitieren alle Beteiligte enorm. Und es muss nicht mal etwas kosten, außer Zeit. Aber ist es wirklich sinnvoller die Schüler still in einem Klassenzimmer sitzen und mal über die gesellschaftlichen Probleme diskutieren zu lassen als sie live selbst zu erleben um danach zu reflektieren was einem alles dabei eingefallen ist? Oder in Gruppen mit einer selbst gewählter Fragestellung z.B. zum Thema Elektrizität in einem selbst ausgesuchten Lernort (Museum, Internet, Unternehmen usw.) recherchieren zu lassen? Um danach sich kritisch mit der gefundenen Information auseinander zu setzen und den anderen in der Klasse nach Belieben zu präsentieren (als Vortrag, Debatte oder auch als selbst erfundenes Theaterstück…).

Natürlich kann man sich auch im Klassenzimmer mit anderen Schülern und Experten digital vernetzen und sich live z.B. in einer Fremdsprache über ein Umweltthema gemeinsam mit einem Tiefseeforscher aus Frankreich und einer Schülergruppe in Griechenland austauschen. Den Umgang mit digitalen Medien kennen unsere Kinder oft intuitiv besser als wir Erwachsene. Übermäßiger Medienkonsum ist kontraproduktiv und soll mit den Kindern kritisch hinterfragt werden. Es gibt zahlreiche Praxisbeispiele, wie digitale Medien sinnvoll und kreativ bei Bedarf zielgerichtet im Unterricht verwendet werden können. Nur die eigene Phantasie ist die Grenze, Möglichkeiten für spannende Kooperationen inner- und außerschulisch sind unendlich! Nutzen Sie die schlummernden Potentiale Ihrer Schulgemeinschaft, der Schüler, der Lehrkräfte, der Eltern und außerschulischer Partner, variabel je nach Bedarf und Lernziel.

Für weitere Ideen und Anregungen reden Sie einfach miteinander, auf Augenhöhe! Leben Sie Respekt und gegenseitiges Vertrauen vor. Und vor allem: hören Sie auf die Kinder und Jugendlichen, gestalten Sie Ihren Lernort nach lokalen Besonderheiten und Bedürfnissen gemeinsam.

Weitere Impulse für den Blick über den eigenen Tellerrand finden Sie hier.

 

Baumtagebuch

Praxisforum: Stärkenorientierung und Lernbüro in der Grundschule

mit Alexandra Wendler, stellv. Schulleitung Robert-Schuhmann-Grundschule Frankfurt

Einladen, ermutigen, inspirieren - Schülerinnen und Schüler auf ihrer persönlichen

Herausforderung begleiten und ihnen dabei etwas über ihre persönlichen Stärken zeigen. Eine Antwort kann die Lernwerkstatt sein. In der Lernwerkstatt setzen Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Ideen und Projekte um. Währenddessen lernen sie, ein eigenes Ziel konsequent zu verfolgen. Dieser Workshop gab einen Einblick in das Konzept der Lernwerkstatt und den Umgang mit Stärken im Unterricht. 

 

Einschreiben in Praxisforen

Praxisforum: Anforderungen der Zukunft: Was erwartet die Wirtschaft vom Schüler 4.0?

Matthias Rust, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Hessen erläuterte die Erwartungen der Wirtschaft. 

Während Schulen digitale Unterrichtsformen erproben und zunehmend nutzen, ist der technische Wandel weiter vorangeschritten. Jugendliche Schülerinnen und Schüler sind oftmals technikaffin und ein Teil dieses Wandels, dem das System Schule kaum nachkommen kann. Was erwarten Unternehmen von künftigen Bewerbern, die als Fachkräfte die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft und unserer Gesellschaft sichern sollen? In unserem Workshop haben wir uns über diesen Wandel und seine möglicherweise erneuten tiefgreifenden Veränderungen des beruflichen wie auch privaten Lebens ausgetauscht. Vor allem ging es darum, wie wir gemeinsam Schule pragmatisch weiterentwickeln können.

 


Praxisforum: Innovation macht Schule!? 
Schulentwicklung mit Innovationsworkshops

Nils Reubke und Maik Schildhauer Innovations-Moderatoren der Initiative Neues Lernen e.V. gaben im Praxisforum einen kurzen Überblick über den ANSTOSS-Workshop, einen zweitägigen Schulentwicklungs-Workshop unter Beteiligung der ganzen Schulfamilie, bei dem zum kreativen Querdenken motiviert wird. Die Teilnehmer/innen erlebten am Beispiel von ausgewählten Workshop-Sequenzen, wie sich Innovation und Kreativität anfühlt. Eine der Fragestellung war: “Was braucht Schule um sich verändern zu können?” Die Ideen Teilnehmer/innen durften ihre Ideen auf Post-its auf ein Flipchart kleben und kurz erläutern. Erklärt wurde auch die Vorgehens- und Wirkungsweise unserer ANSTOSSWorkshops anhand eines Schaubildes.

 

Neues Lernen

Praxisforum: Wie Beziehungsgestaltung (Lehrer-) Bildung verändert

mit Sabine Wandjo, Dipl.-Päd., / StR., Goethe-Universität Frankfurt, verantwortlich für die Grundschullehrerausbildung, sowie Studierende des FB Erziehungswissenschaften berichtete über Seminarkonzepte und  ihre Erfahrungen: Beziehung als „Substanz des Pädagogischen“ (Giesecke) kann in der Schule und im Unterricht durch besondere Gestaltungsformen Bildungsprozesse initiieren und intensivieren. Beziehungsgestaltung beginnt bei der Person des Lehrers, führt über didaktisch-methodische Entscheidungen zur Belebung von Themen und über eine partizipative-potenzialentfaltende Klassenkultur zu nachhaltigen Lernerfahrungen. Viele Wege führen zur Veränderung. In diesem Workshop konnten einige davon kennen gelernt und gemeinsam weiter entwickelt werden. Hier gibt's die Methodenübersicht Selbstreflexion - Partnerübungen - Gruppe

 

Impression

Praxisforum: Schuldorf Bergstrasse - Projekt Schüler besuchen Schulen

mit Ziva Mergenthaler, Pädagogische Leitung GTB Gesamtschule

In der Ganztagsbetreuung des Schuldorfs Bergstrasse in Seeheim-Jugenheim

betreuen SchülerInnen der kooperativen Gesamtschule die jüngeren SchülerInnen. Zur Vorbereitung gestalten sie unter der Leitung von Ziva Mergenthaler ihren Pädagogikkurs als Wahlpflichtunterricht aktiv mit. Eine sehr engagierte Gruppe der 10-Klässler führte bereits acht Hospitationen in ausgewählten Schulen mit besonderen Lernkonzepten in unserer Region sowie in Berlin an der Ev. Schule Berlin Zentrum durch. Ein Jahr lang hatten die Schülerinnen des WPU Pädagogik II Kurses intensiv an ihrem herausfordernden Projekt „Schüler besuchen Schulen“ gearbeitet und weitestgehend selbständig geforscht, wie sich das jeweilige Lernumfeld sowie das Verhältnis zwischen Lehrkräften und Lernenden aus Schülersicht auswirkt. Diese Schülerinitiative begeisterte bereits auch die Schulleitungen der besuchten Schulen und unterstützt die stetige Schulentwicklung im ganzen Schuldorf.  

 

Bluecherschule

Praxiforum: Blücherschule Wiesbaden - Fordern und Fördern an der Grundschule

Monika Frickhofen, Wiete Lehmkühler, Christina Gloyr, begleiten das Praxisforum und erläutern an Hand der Blücherschule Wiesbaden, Europaschule, die rhythmisierte Ganztagsschule. Die Kinder erhalten individuelle Aufgaben zur Wiederholung und Festigung ihres Lernstoffs. Diese sind an die Stärken und Schwächen des einzelnen Schülers angepasst. Die Kinder können die Aufgabenfolge frei wählen und arbeiten in ihrem eigenen Arbeitsrhythmus. 

Weitere Grundschulen, die mit eigener Lernzeit arbeiten:

Kleine Schule in Schönmattenwaag/ Odenwald

Nibelungenschule in Heppenheim/Bergstraße: Konzept

 

 

Flipchart Buddy eV

Praxisforum: Übergang Kita - Grundschule in Zusammenarbeit mit Eltern gestalten

Lena Weigel, buddY e.V. präsentiert das familY Programm, das der hohen Bedeutsamkeit der Familie für die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern Rechnung trägt. Zielgruppe sind Eltern bzw. nahe Familienangehörige, deren Kinder sich in einer sensiblen und entscheidenden Phase – im Übergang von der Kita in die Grundschule – befinden. In diesem Praxisforum lernen sie Ziele und Aufbau des Programms kennen, erproben einzelne Methoden und tauschen sich darüber aus. Ebenso erhalten sie Informationen darüber, wie sie sich zum/r familY Begleiter/in qualifizieren lassen können. Hier finden Sie die pdf-Präsentation.

 

 

Eisbrenner

Praxisforum: Wie man als Pionier an einer Regelschule aufbricht

mit Kerstin Eisbrenner, Lehrerin und Lerncoach

Ein Erfahrungsbericht über Chancen und Fallstricke, die es zu vermeiden gilt, wenn man sich als einzelner Lehrer oder Kleinteam mit einer Klasse aufmacht, um die

Unterrichtsstruktur zu verändern. Lern- und Lehrmethoden, wie ich Kinder begeistern kann und Zusammenhänge - Verknüpfung zu dem, was sie interessiert - herstellen kann. Arbeiten und Lernen mit Karten und Schaubildern.

 

Tafelbild Elternbildung

Praxisforum: Encourage Schools - Was gute Schulen international auszeichnet und wie sie Neugier und Autonomie des kindlichen Lernens erhalten und weiterentwickeln

mit Albert Meyer, Helene-Lange-Schule Wiesbaden a.D., Mitbegründer der internationalen Know-How-Transferplattform „Encourage Schools“ 

Erfolgreiche Schulkonzepte als Vorbild für Schul- und Unterrichtsentwicklung: wie können wir von erfolgreichen Ideen lernen und sie innerhalb unseres Schulsystems für die einzelne Schule oder Klassen integrieren? Ein Blick über die Grenzen von Hessen, Deutschland und Europa zeigt viele positive Beispiele. Gute Schulen erkennt man daran, dass sie einen „kopernikanischen“ Blickwechsel vollzogen haben: Kinder passen sich nicht an die Schule an, sondern die Schule an das, was kindliches Lernen bereits kann. Wir Erwachsene haben dabei die Verantwortung dafür, dass auch die Inhalte des Lernens zukunftsfähig bleiben. Es sind Schulen der Überschaubarkeit und Gemeinschaftlichkeit. Sie fördern das Lernen und Unterrichten in Teams und Gruppen, begünstigen Formen des selbstständigen und projektorientierten Lernens, lassen Raum für Begeisterung und Individualität bei Lehrern und Schülern. Ich kenne Schulen, die dies bereits verwirklicht haben. Wir können von ihnen lernen.

 

Hessenwaldschule

Praxisforum: Hessenwaldschule Weiterstadt - Die Schule öffnen: Sozialpraktika als Herausforderung

mit Andreas Rech, Konrektor der Hessenwaldschule in Weiterstadt, Mitgründer der internationalen Know-How-Transferplattform „Encourage Schools“, Mitentwickler des Konzepts der Helene-Lange-Schule (Herausforderung Sozialpraktika und Theater)

Im schulischen Bereich spielen Herausforderungen und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern und Lernorten eine immer größere Rolle. In diesem Workshop wurden gelingende Beispiele aus der Praxis vorgestellt und ihre Übertragbarkeit thematisiert. Diese "Best-Practice" Beispiele werden an verschiedenen Schulen seit mehreren Jahren kontinuierlich durchgeführt. 

 

 

LernKulturZeit

Praxisforum: LernKulturZeit - Lehrerbildung der Zukunft

Kompetenzen für eine nachhaltige Welt

mit Silke Weiss, LernKulturZeit

Das Praxisforum berichtete über die LernKulturZeit und wir lernen Elemente dieses ganzheitlichen Lehrer-Aus- und Weiterbildungsprogramms praktisch kennen. Kulturimpulse unserer Zeit implizieren neue Herausforderungen für zukünftige Lehrer, Beziehungsfähigkeit zu sich und anderen sind Schlüsselkompetenzen für eine neue Lernkultur. Diese beinhaltet: Entwicklung der

Lehrerpersönlichkeit, Gestaltung eines Vertrauensraumes, globale Verantwortung, empatische Kommunikationsformen, innovative und inspirierende Veranstaltungsorte sowie eine Haltung und Werkzeuge des Coaching. Die Ausbildung führt zum Hochschul-Zertifkat des „LernkulturCoaches für Potentialentfaltung“.