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Wahlprüfsteine 2013

 

Hier finden Sie die Wahlprüfsteine 2013. Sie können auf ein Thema klicken, um direkt zu der entsprechenden Stelle zu gelangen oder nach unten scrollen. Die  Antworten der Parteien sind hinter den jeweiligen Fragen verlinkt. Sie werden bereitgestellt, sobald sie uns vorliegen.

 

1. Grundschulen

2. Hauptschulen

3. Realschulen

4. Gymnasien

5. Medienkompetenz

6. Internationaler und nationaler Bildungsvergleich

7. Schulsozialarbeit

8. Chancengleichheit

9. Religionsunterricht

10. Ganztagsangebote / Ganztagsbetreuung

11. Inklusion

12. Schulorganisation

13. Die Fee

 

 

 

INTERNATIONALER UND NATIONALER BILDUNGSVERGLEICH 

Laut dem jüngsten OECD-Bildungsbericht erreichen 22 Prozent der jungen Menschen in der Bundesrepublik nicht das Bildungsniveau ihrer Eltern. Nur 20 Prozent der Jüngeren schaffen einen höheren Bildungsabschluss, als ihn Vater oder Mutter besitzen. Im Schnitt der anderen wichtigen Industrienationen sind dies dagegen 37 Prozent. Davon ausgehend, dass die Datenlage in Hessen vergleichbar ist:

6.1 Worauf führen Sie dies zurück? 

6.2 Was wollen Sie dagegen unternehmen?

 

Nach jüngsten Schätzungen der OECD werden voraussichtlich 42 Prozent aller jungen Menschen in Deutschland im Verlauf ihres Lebens ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule aufnehmen. Im Schnitt der OECD-Staaten liegt die Quote der Studienanfänger im Jahre 2010 bei 62 Prozent.

 

6.3 Worauf führen Sie dies zurück?

6.4 Was wollen Sie dagegen unternehmen?

 

Hessen schneidet bei Ländervergleichstests maximal durchschnittlich ab (Platz 12 für Viertklässler Quelle. IQB Ländervergleich 2011, Platz 10 lt. Institut der deutschen Wirtschaft im "Bildungsmonitor 2012"). 

 

6.5 Worauf führen Sie dies zurück? 

6.6 Welche Maßnahmen lassen sich ergreifen, um das Bildungsniveau in Hessen zu verbessern. 

 

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CHANCENGLEICHHEIT

„Ali kommt hier (Gymnasium) nicht rein“ titelte eine überregionale Zeitung.

 

8.1 Sehen Sie die Chancengleichheit der Kinder gewahrt? Falls nein, wie wollen Sie die Chancengleichheit insbesondere von Kindern mit Migrationshintergrund und von sozial benachteiligten Kindern herstellen bzw. verbessern?

 

 

8.2 Bedingt durch die Wirtschaftskrise in den süd- und osteuropäischen  EU-Mitgliedsstaaten ist eine verstärkte Zuwanderung nach Deutschland zu verzeichnen. Was ist zu veranlassen, damit Kinder im schulpflichtigen Alter (Seiteneinsteiger), die nicht über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, möglichst schnell integriert werden.

 

8.3 Der hessischen Schulpolitik wurde vorgeworfen, dass das Schulsystem nur nach unten hin durchlässig ist. Ist dieser Vorwurf berechtigt?

 

8.4 Welche Maßnahmen sind zu ergreifen, um die Durchlässigkeit nach oben zu erhöhen?

 

Art. 59 der Verfassung des Landes Hessen garantiert Lernmittelfreiheit. Trotzdem müssen Eltern für die Bildung ihrer Kinder häufig in die Taschen greifen. Oft erheben Schulen Kopiergeld, auch ergänzende Arbeitshefte zu Schulbüchern, Atlanten oder Lektüre müssen bezahlt werden. Dazu kommen Ausflüge und Klassenfahrten und in der Oberstufe z.T. erhebliche Fahrtkosten. Gemäß Art. 59 (2) HV (2) ist der Zugang zu den Mittel-, höheren und Hochschulen ist nur von der Eignung des Schülers abhängig zu machen.

 

8.5 Sehen Sie die Chancengleichheit der Kinder unabhängig vom Einkommen der Eltern als gewahrt an? Falls ja warum, falls nein, welche Maßnahmen wollen Sie ergreifen.

 

8.6 Niedersachsen will das "Sitzenbleiben" abschaffen. Können Sie sich das auch für Hessen vorstellen? Warum bzw. warum nicht? 

 

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INKLUSION 

 

In 17 von 30 europäischen Ländern liegt der Inklusionsanteil 2008 schon über 75 % Hessen weist einen Inklusionsanteil von 12,3% aus und nimmt damit den vorletzten Platz unter den Bundesländern ein (Quelle: Auf dem Weg zur schulischen Inklusion, in Nordrhein-Westfalen, Empfehlungen zur Umsetzung der UN Behinderten-rechtskonvention im Bereich der allgemeinen Schulen Klaus Klemm / Ulf Preuss-Lausitz Juni 2011).

 

11.1 Welchen Stellenwert messen Sie dem Thema Inklusion bei?  

 

11.2 Welche Maßnahmen sind zu ergreifen, um den Inklusionsanteil zu erhöhen.

 

11.3 Wann rechnen Sie mit einer flächendeckenden Umsetzung der Inklusion?

 

11.4 Wie sehen Sie die zukünftige Entwicklung der Förderschulen? 

 

11.5 Wo sehen Sie die mehrfach schwerbehinderten und im engeren Sinne nicht "schulfähigen" Schülerinnen und Schüler in einem inklusiven Schulsystem? 

 

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SCHULORGANISATION

 

Zahlreiche Experten haben sich gegen die Einrichtung eines zentralen Schulamtes ausgesprochen. Trotzdem hat am  01.01.2013 das Schulamt seine Arbeit aufgenommen.

 

12.1 Welche Vorteile, bzw. welche Nachteile sehen Sie in der Einrichtung eines zentralen Schulamtes?  

 

12.2 Wird durch die Einführung eine Doppelstruktur aufgebaut?

 

Der Landesrechnungshof hat vor der Einführung geraten, die Wirtschaftlichkeit einer solchen Behörde zu prüfen. 

 

12.3 Entstehen durch die Einführung und den Betrieb zusätzliche Kosten?

 

12.4 Lassen sich diese beziffern? 

 

Der Werra-Meißner-Kreis äußerte: "Eine Reduzierung der Schulämter auf reine Verwaltungsdienststellen führt unweigerlich zu einem zentralistischen Diktat."  


12.5 Teilen Sie diese Auffassung?

 

Aufgaben und Organisation des Amtes soll durch die Staatsministerin Beer geregelt werden.  

 

12.6 Ist dies zwischenzeitlich erfolgt?  

 

12.7 Welche Aufgaben übernimmt das Schulamt bis zur Klärung der Frage?  

 

12.8 Sollte nicht grundsätzlich vor Errichtung einer Behörde, der Bedarf und die Aufgaben- und Kompetenzverteilung geklärt sein? 

 

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