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Unsere Seminare sind auch als regionale Abrufangebote erhältlich. Sollten Sie etwas in der Terminübersicht vermissen, wenden Sie sich bitte an die Fachkoordination.

 

 

Eltern schulen aktive Eltern

 

Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule ist eine Voraussetzung für die erfolgreiche schulische Bildung unserer Kinder und Jugendlichen.

Der Landeselternbeirat von Hessen und das Hessische Kultusministerium sind deshalb bestrebt, die Teilhabe interessierter Eltern und insbesondere von Elternvertreterinnen und -vertretern an der Entwicklung der hessischen Schulen durch Informations- und Fortbildungsangebote weiter zu stärken. Durchgeführt werden diese von eigens dafür qualifizierten Eltern, sogenannten elan-Multiplikatorinnen und -Multiplikatoren.

 

In unserem Programmflyer stellen wir Ihnen gern unsere Seminare vor. Alle Seminare können Sie zusätzlich für Ihre Schulen abrufen.

 

 

elan

Logo Elan

Entstehung des Projektes elan

Bereits im Jahr 2000 gab es gemeinsame Fortbildungen von Lehrern und Eltern zum Thema "Erziehungsvereinbarungen" über eine Initiative des Hessischen Landesinstituts für Pädagogik (HeLP). Es gab eine starke Nachfrage von Eltern, die dazu führte, dass der Bedarf aufgenommen wurde.

2001 haben das Hessische Kultusministerium (HKM) und der Landeselternbeirat von Hessen (LEB) die "Wiesbadener Erklärung: Gemeinsame Erziehungsverantwortung in Schule und Elternhaus stärken" verabschiedet. 

HeLP und LEB haben 2002 - 2003 in einer gemeinsamen Kooperation die ersten Qualifikationen von ELAN Multiplikatoren durchgeführt. Ab 2005 wurde HeLP aufgelöst und teilweise an das Amt für Lehrerfortbildung (AfL) angesiedelt. Im AfL ist keine organisatorische Ansiedlung von und für Elternfortbildung vorgesehen und die bis dahin mit Elternfortbildungen beschäftigte Fachkoordinatorin geht in den Ruhestand, so dass auch keine persönliche Anbindung mehr existiert. Zeitgleich führen hessenweit die ausgebildeten Elanies Seminare für Eltern durch. Das elan-Projekt „hängt in der Luft“ – es existiert ein hoher Bedarf an Steuerung und Koordination.

In diesen Jahren wird der erste Sprecherrat gewählt, der aus 3 Personen besteht. Der Sprecherrat soll die Weiterführung des Projektes sicherstellen.
Intensive Kontakte mit dem Hessischen Kultusministerium, der Kultusministerin, den bildungspolitischen Sprechern der Parteien und dem Landeselternbeirat werden eingeleitet und durchgeführt. Das Ergebnis der Bemühungen des Sprecherrates, mit Unterstützung des Landeselternbeirates, führt im Jahr 2007 zur Gründung des Kooperationsprojekts und der ersten landesweiten Steuerungsgruppe.

In einer weiteren gemeinsamen Vereinbarung des HKM und des LEB wurde am 15.10.2007 das "Entwickeln und Erproben von gemeinsamen Initiativen zur Verankerung einer wirksamen und von hoher Akzeptanz getragenen Erziehungskultur an Schulen zu fördern" festgeschrieben. Hier spielen Erziehungsvereinbarungen zwischen Eltern und Schule eine zentrale Rolle. Das Projekt wird vom hessischen Kultusministerium finanziert.

Diese Vereinbarung wurde unter Berücksichtigung der Wiesbadener Erklärung weiterentwickelt und in einer gemeinsamen Vereinbarung am 31.08.2011 festgehalten. Ziel ist es, den hessischen Elternvertreterinnen und - vertretern sowie interessierten Eltern ein qualitativ hochwertiges Angebot an Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zu unterbreiten.

Bis heute wurden an rund 1.200 hessischen Schulen freiwillige Erziehungsvereinbarungen mit Eltern geschlossen. Bis 2009 haben rund 60 Eltern an ELAN-Qualifizierungen teilgenommen und stehen damit als Multiplikator für Fortbildungen anderer Eltern zum Thema "Gemeinsamer Erziehungsauftrag Elternhaus und Schule" zur Verfügung.

Das Kultusministerium misst der Zusammenarbeit von Schule und Eltern grundsätzlich eine große Bedeutung bei. Ob das elan-Projekt weiterin von Landesseite unterstützt wird, hängt wohl auch von den finanziellen Mitteln ab. Lesen Sie mehr dazu in der kleinen Anfrage an den Hessischen Landtag.

 

Am 11.12.2015 haben der Hessische Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz und er Vorsitzende des Landeselternbeirats, Reiner Pilz die neue Vereinbarung für das elan-Programm unterzeichnet.