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Rezension (gekürzt) Berufsinteressen hochbegabter Jugendlicher

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(eingeschränkt für Fachpraktiker)

 

Im Zusammenhang mit der aktuellen Debatte über die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Schulwesens und die Ergebnisse der internationalen Schulleistungsvergleichsstudien ist auch den Themen „Hochbegabung“ und „Hochleistung“ vermehrte Aufmerksamkeit zuteil geworden.

 

Hierzu hat J. Sparfeldt, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Pädagogischen Psychologie der Philipps-Universität Marburg und der dort angesiedelten Begabungsdiagnostischen Beratungsstelle BRAIN (Beratung und Information über besondere Begabung), eine gründlich recherchierte und empirisch sorgfältig abgesicherte Studie vorgelegt. Sie verwertet Daten aus dem Marburger Hochbegabtenprojekt, einer seit nunmehr 20 Jahren durchgeführten wissenschaftlichen Längsschnittstudie über die Lebensumweltbedingungen Hochbegabter und Hochleistender in der Bundesrepublik Deutschland.In Anbetracht der Beschaffenheit der überwiegend in der Öffentlichkeit verbreiteten Publikationen zur Hochbegabung wären zweifellos vermehrt Studien wie diejenige von J. Sparfeldt wünschenswert, um zu einem sachbezogenen und kenntnisreichen Umgang mit dem Thema Hochbegabung hinführen zu können.

 

Sein Buch hat – wie die anderen Bände, die aus dem Marburger Hochbegabtenprojekt entstanden sind - auf jeden Fall einen bedeutsamen Beitrag zum wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt von Hochbegabung und Hochleistung beigesteuert.

 

Rezension: Ministerialrat W. Diehl


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