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Einschulung

Alle Kinder, die bis zum 30. Juni sechs Jahre alt werden, werden am 1. August im Bundesland Hessen schulpflichtig.

 

Kinder, die vom 1. Juli bis 31. Dezember sechs Jahre alt werden, können auf Antrag eingeschult werden – sie sind sogenannte Kann-Kinder.

 

Die Entscheidung über die Einschulung trifft der Schulleiter. Sollte Ihr Kind den Anforderungen noch nicht gewachsen sein, kann es für ein Jahr vom Schulbesuch zurückgestellt werden. Dies entscheidet die Schulleitung in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten oder einer Frühförderstelle.

Ein Kind, das zurückgestellt wurde, kann eine Vorklasse besuchen, in der es gefördert wird. In Hessen gibt es an circa 50 Grundschulen mit der Eingangsstufe, die die Jahrgangsstufe 1 ersetzt, eine Besonderheit. In diese Eingangsstufe werden Kinder aufgenommen, die bis zum 30. Juni das fünfte Lebensjahr vollenden. Sie werden dann innerhalb von zwei Jahren auf das Lernen in der Grundschule vorbereitet. Für sie dauert die Grundschule dann natürlich fünf Jahre. An die Eingangsstufe schließen sich die Klassen zwei bis vier an.

 

Bei der Anmeldung zur Schule werden die deutschen Sprachkenntnisse Ihres Kindes festgestellt.

 

Bei Kindern, die nach dem 31. Dezember das sechste Lebensjahr vollenden, kann die Aufnahme vom Ergebnis einer zusätzlichen schulpsychologischen Überprüfung der geistigen und seelischen Entwicklung abhängig gemacht werden. Vorzeitig aufgenommene Schüler werden mit der Einschulung schulpflichtig.

 

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