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Integrierte Gesamtschule (IGS)

In der schulformübergreifenden (integrierten) Gesamtschule wird das Bildungsangebot der Sekundarstufe I auf die Jahrgangsklassen 5 bis 10 umgesetzt.  Die Integrierte Gesamtschule ist eine Schule, in der Schüler mit Haupt-, Real- und Gymnasialempfehlung gemeinsam unterrichtet werden.

Dabei werden besonders die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, die Breite der individuellen Begabungen und Neigungen sowie der Unterschiede in der Lernsituation, im Lernverhalten und der kulturellen Herkunft der Schüler berücksichtigt.

 

Durch gemeinsame Lernerfahrungen soll das gegenseitige Verstehen gefördert werden. Die IGS ist durch gemeinsamen Kernunterricht und Unterricht in Kursen, die nach Anspruchshöhe, Begabung und Neigung differenziert werden, gekennzeichnet. Diese Unterrichtsorganisation ermöglicht den Schülern, in individueller Bestimmung des Bildungsweges die Bildungsgänge zu verfolgen und erleichtert die Korrektur dazu getroffener Entscheidungen. Die Unterrichtsorganisation der IGS ermöglicht eine Schwerpunktbildung entsprechend der Leistungsfähigkeit und Interessen der Schüler. 

 

Voraussetzung für den Besuch der IGS ist der erfolgreiche Besuch der Grundschule.   

 

Die Schüler rücken ohne Versetzung in die nächste Jahrgangsstufe auf. In den Jahrgangsstufen 9 und 10 wird die Entscheidung über die angestrebte Abschlussqualifikation vorbereitet.  

Ab der Jahrgangsstufe 8 wird den Eltern jährlich schriftlich mitgeteilt, welcher Abschluss dem Schüler nach dem gegenwärtigen Leistungsstand voraussichtlich zuerkannt werden kann.

 

Abschluss

An der IGS können der Hauptschulabschluss, der qualifizierte Hauptschulabschluss sowie der mittlere Abschluss erreicht werden. Der mittlere Abschluss an einer IGS berechtigt zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe und das berufliche Gymnasium.

Ist an der IGS ein Gymnasialzweig angegliedert, kann dort nach 13 Jahren das Abitur erworben werden.

 

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