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Kooperative Gesamtschule (KGS)

In der schulformbezogenen -kooperativen- Gesamtschule (KGS) werden die Bildungsgänge der Hauptschule, der Realschule sowie die Mittelstufe des gymnasialen Bildungsgangs in einer Schule verbunden. Diese drei Säulen entsprechen dem dreigliedrigen Schulwesen.

 

Die KGS kann mit einer Förderstufe beginnen, die die Jahrgangsstufen 5 und 6 des Haupt- und Realschulzweiges umfasst.

 

Außerdem kann die KGS die Jahrgangsstufe 5 und 6 des Gymnasialzweiges mit umfassen, der auf den Übergang in die Jahrgangsstufe 7 des Gymnasialzweiges vorbereitet (siehe § 2 Abs. 1, 5 des Hessischen Schulgesetzes).

Der Unterricht kann teilweise schulformübergreifend erteilt werden. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler bei Eignung teilweise am Unterricht anderer Schulzweige teilnehmen können.

Den Schülern einer KGS werden gemeinsame Lernerfahrungen vermittelt. Sie dient der Entfaltung der individuellen Begabungen und Leistungen der Schüler (unter Berücksichtigung des Bildungsgangs).

Die Kooperation zwischen den Bildungsgängen soll durch die Unterrichts- und Erziehungsarbeit in den Schulzweigen und bei der Gestaltung des gemeinsamen Schullebens gefördert werden.

 

Voraussetzung für den Besuch der KGS ist der erfolgreiche Besuch der Grundschule.  

 

Die kooperativen Gesamtschulen in Hessen können seit dem Schuljahr 2008/2009 wieder zurück zu G9 kehren. Das heißt die Dauer der gymnasialen Mittelstufe kann wieder auf sechs Jahre verlängern werden.

 

Abschluss

An der KGS können der Hauptschulabschluss, der qualifizierte Hauptschulabschluss, der mittlere Abschluss sowie die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe erreicht werden. Ist an der KGS ein Gymnasialzweig angeboten, kann dort nach 12 Jahren (G8-Bildungsgang) oder 13 Jahren (G9-Bildungsgang) das Abitur erworben werden.

 

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