Ein starkes Signal für die Partnerschaft zwischen Eltern und Schule:
Am 9. Mai 2026 haben die Vorsitzende des Landeselternbeirats von Hessen, Anne Zulauf, und der Kultusminister, Armin Schwarz, die Wiesbadener Erklärung feierlich neu unterzeichnet. Der Anlass: eine gemeinsame Veranstaltung zur gelingenden Elternarbeit – und ein klares Bekenntnis, dass Elternmitwirkung kein Randthema, sondern ein tragendes Fundament unseres Bildungssystems ist.
Was ist die Wiesbadener Erklärung?
Die Wiesbadener Erklärung ist das gemeinsame Grundsatzdokument des Landeselternbeirats und des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen (HMKB). Sie hält fest, wofür beide Seiten gemeinsam eintreten: Schulen als Orte des Miteinanders, eine wertschätzende Schulkultur, verantwortungsvoller Umgang mit der digitalen Welt und echte Partizipation von Eltern auf allen Ebenen – vom Klassenelternbeirat bis zum Landeselternbeirat.
Ihr Kern ist das Bekenntnis zu einer vertrauensvollen Partnerschaft: Das Erziehungsrecht der Eltern und der staatliche Bildungsauftrag sind in der Schule einander gleichgeordnet – und nur gemeinsam können sie ihr volles Potenzial entfalten.
Grundlage für das elan-Programm
Die Wiesbadener Erklärung bildet zugleich die inhaltliche Grundlage für das elan-Programm, das Elternarbeit an hessischen Schulen gezielt stärkt und weiterentwickelt. Die erneute Unterzeichnung ist damit nicht nur ein symbolischer Akt, sondern eine gelebte Bekräftigung des gemeinsamen Wegs.
Ein Zeichen, das zählt
In Zeiten, in denen Schule vor großen Herausforderungen steht – gesellschaftlicher Wandel, Digitalisierung, wachsende Vielfalt – ist es umso wichtiger, dass Eltern und Schule an einem Strang ziehen. Die Unterzeichnung der Wiesbadener Erklärung setzt dafür ein sichtbares Zeichen: Wir gestalten Bildung gemeinsam, im Sinne der Kinder und Jugendlichen in Hessen.


